Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.04.2016

12:05 Uhr

Dividendenausfall und Boni-Verzicht

Zweierlei Maß bei Volkswagen

VonUlf Sommer

PremiumVW-Aktionäre hatten sich angesichts der Dieselgate-Folgen schon mit dem Gedanken angefreundet, in diesem Jahr auf ihre Dividende zu verzichten. Doch warum sollten sie mit diesem Verzicht alleine bleiben? Ein Kommentar.

Mit oder ohne Dividende im Gepäck? Noch ist die Frage nicht endgültig entschieden. dpa

VW-Aktionär bei der Hauptversammlung

Mit oder ohne Dividende im Gepäck? Noch ist die Frage nicht endgültig entschieden.

Der Burgfrieden schien nahe: Aktionäre und kritische Anlegervertreter hatten sich bei Volkswagen schon mit dem Gedanken angefreundet, in diesem Jahr komplett auf ihre Dividende zu verzichten – trotz eines Gewinns von rund zehn Milliarden Euro aus dem laufenden Geschäft. Kein anderes deutsches Unternehmen hat 2015 so viel verdient wie Volkswagen. Daran gemessen, erscheint ein Dividendenverzicht nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr generös.

Aber: Angesichts des Abgasskandals ist dieser kollektive Aktionärsverzicht nach kaufmännischem Vorsichtsprinzip schlüssig. Immerhin geht es um 2,3 Milliarden Euro, die der Konzern 2015 ausgeschüttet hatte und jetzt zurücklegen könnte, um sich für die Strafzahlungen an die Behörden...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×