Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.01.2017

16:20 Uhr

Drohung gegen Autobauer

Mexiko zittert vor Trump

VonKlaus Ehringfeld, Thomas Jahn

PremiumDonald Trump droht Autobauern, die in Mexiko produzieren, mit hohen Strafzöllen. Das zeigt Wirkung: Ford sagt eine Milliarden-Investition im Nachbarland ab. Die Mexikaner fürchten nun eine Kettenreaktion.

Der Autohersteller will sein neues Werk in dem Land nicht bauen. Bloomberg

Ford-Arbeiter im mexikanischen Cuahutitlan

Der Autohersteller will sein neues Werk in dem Land nicht bauen.

Mexiko-Stadt, New YorkEine Woche vor Beginn der Detroiter Motor-Show hat der künftige US-Präsident Donald Trump einen ersten großen Erfolg im Ringen um Arbeitsplätze mit der heimischen Automobilindustrie erzielt. Ford sagte unerwartet eine Neuinvestition in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar im mexikanischen Bundesstaat San Luís Potosí ab. Trump hatte gedroht, US-Hersteller für ihre Produktion in Mexiko mit einem Strafzoll von 35 Prozent zu belegen.

Ford wollte in San Luís Potosí eine Fabrik für die Modelle Fiesta und Fokus aufbauen und 3.000 direkte Arbeitsplätze schaffen. Nun soll das Geld zum Teil in den Ausbau einer Produktion von Elektroautos im US-Bundesstaat Michigan...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×