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31.05.2016

20:00 Uhr

Druckindustrie und Digitalisierung

Gedruckte Blaupause

VonMartin Wocher

PremiumDer Wandel der Druckbranche war schmerzvoll, dient aber auch als Vorbild. Er zeigt: Digitalisierung ist möglich und nötig. Denn ein Geschäft gegen seine Kunden aufrechtzuerhalten – das hat nie funktioniert. Eine Analyse.

Der Industrie geht es wieder besser. dpa

Mitarbeiter von Heideldruck

Der Industrie geht es wieder besser.

Zugegeben, es war ein echter Kraftakt. Vor wenigen Jahren standen die traditionsreichen Hersteller von Druckmaschinen wie Heideldruck oder Koenig & Bauer am Abgrund. Die Konjunkturkrise 2008/2009 ließ weltweit die Bestellungen einbrechen. Und während sich andere Branchen schnell von dem Rückschlag erholten, blieben die Aufträge bei den Druckmaschinenherstellern aus.

Das hatte mehrere Gründe. Zum einen hatten sich bei den Abnehmern, also den Druckereien, große Überkapazitäten aufgebaut. Zum anderen – und das wog schwerer – hatten sich tradierte Geschäftsmodelle überlebt. Sehr schnell war die Digitalisierung im Druckgewerbe auf gleich mehreren Ebenen eingezogen. Die Maschinenbauer verschliefen die Entwicklung, hatten deshalb nicht mehr das...

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