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06.08.2015

10:47 Uhr

Dubiose Anbahnungen

Die sonderbaren U-Boot-Geschäfte von Thyssen-Krupp

VonMartin Murphy

PremiumMitarbeiter von Thyssen-Krupp haben beim Verkauf von U-Booten wohl mit dubiosen Mitteln geholfen. Interne Ermittler des Traditionskonzerns prüften – und merkten nichts. Eine Spurensuche vor Ort.

Kampf gegen unsaubere Praktiken früh verkündet. Quelle: dpa

Heinrich Hiesinger

Kampf gegen unsaubere Praktiken früh verkündet.

Quelle: dpa

Essen, FrankfurtFür den Verkauf von Untersee-Booten an Staaten ist besonderes Geschick nötig. Man ist halb Diplomat, halb Basarhändler und muss auf jeden Fall dem Geldtransfer unter der Tischplatte widerstehen, im Allgemeinen Bestechung genannt. So gesehen war Ines H. für Thyssen-Krupp die falsche Person – und ihre Einstellung ein Betriebsunfall. Seit Januar 2010 war die Frau bei der Konzerntochter Marine Force International (MFI) dafür zuständig, dass der Verkauf von U-Booten sauber abgewickelt wird.

Unterlagen offenbaren, dass Ines H. sich zwar bemühte, aber nicht verhindern konnte, dass die ominöse Firma MFI, an der auch Ferrostaal beteiligt war, in den vergangenen Jahren...

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