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19.12.2016

10:26 Uhr

Enttäuschung des Jahres - Hans Dieter Pötsch

Götterdämmerung für die alten Mächte

VonThomas Sattelberger

PremiumZur Aufarbeitung der Dieselaffäre braucht VW einen anderen, einen nicht vorbelasteten Aufsichtsratsvorsitzenden. Hans Dieter Pötsch, der viele Jahre Teil des alten, betrugsanfälligen Systems war, sollte zurücktreten.

Fürstliche Entlohnung nach dem Wechsel aus dem Vorstand ins Kontrollgremium. imago/Susanne Hübner

Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch

Fürstliche Entlohnung nach dem Wechsel aus dem Vorstand ins Kontrollgremium.

Die Dieselaffäre kannte im weit verzweigten Volkswagen-Imperium über Monate nur Verlierer und – neben dem aufgestiegenen Vorstandschef Matthias Müller – nur einen großen Gewinner: Hans Dieter Pötsch. Erst wurde der frühere Finanzvorstand des Konzerns in den Wirren der Betrugsaffäre von den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch an die Spitze des Aufsichtsrats gehievt. Und dann auch noch mit Bonuszahlungen über angeblich fast 20 Millionen Euro belohnt.

Pötsch empfand diese Zuwendungen öffentlich weder als ungewöhnlich noch unangemessen. Im Gegenteil: Mit seiner Inthronisierung wuchs auch sein Ego. Er war ja jetzt immerhin der wichtigste Mann für die über 500.000 Konzernangestellten. Nach innen...

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