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07.12.2016

14:37 Uhr

Evangelische Kirche zu Gast bei VW

Konzernumbau mit Gottes Segen

VonStefan Menzel

PremiumVW will in den kommenden Jahren bis zu 23.000 Jobs streichen. In der Autostadt diskutierte Konzernchef Müller nun mit der evangelischen Kirche – und verteidigte den Stellenabbau. Der Dieselskandal sei ein Weckruf gewesen.

„Ich spreche nicht nur von der Industrie 4.0, sondern auch von der Gesellschaft 4.0.“, sagte VW-Chef Matthias Müller (3.v.l.). Hier mit seiner Lebensgefährtin Barbara Rittner (2.v.l.), Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte), dem Kapstädter Erzbischof Thabo Makgoba (2.v.r.), und Heinrich Bedford-Strohm (r.), Vorsitzender des Rates der EKD. dpa

VW-Chef und die Kirche

„Ich spreche nicht nur von der Industrie 4.0, sondern auch von der Gesellschaft 4.0.“, sagte VW-Chef Matthias Müller (3.v.l.). Hier mit seiner Lebensgefährtin Barbara Rittner (2.v.l.), Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte), dem Kapstädter Erzbischof Thabo Makgoba (2.v.r.), und Heinrich Bedford-Strohm (r.), Vorsitzender des Rates der EKD.

WolfsburgDie Autostadt in Wolfsburg ist weihnachtlich geschmückt. Schlittschuhläufer sind auf der Eisbahn unterwegs, es riecht nach Glühwein und frisch gebrannten Mandeln. Im Kundenzentrum, dort, wo tagsüber die Autos abgeholt werden können, ist noch am Abend Betrieb. Zwischen Golf, Tiguan und Passat haben sich Gäste gemischt, die dort nur selten zu sehen sind. Ein Posaunenchor spielt auf, evangelische Geistliche unterhalten sich angeregt.

Die Autostadt von Volkswagen ist an diesem Abend zum Treffpunkt für die evangelische Kirche geworden. Sie feiert den 500. Jahrestag der Reformation. Da der VW-Konzern zu den Sponsoren der Feierlichkeiten gehört, machen die Kirchenoberen Station in Wolfsburg....

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