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04.05.2016

06:57 Uhr

Ex-Vorstand Kremer im Visier

Thyssen-Krupp und das Schweige-Kartell

VonMartin Murphy

PremiumThyssen-Krupp wollte zwar interne Missstände aufdecken – aber anzeigen wollte sie der Konzern offenbar nicht. Das bringt Ex-Compliance-Chef Thomas Kremer nun in Erklärungsnöte.

Der heutige Telekom-Vorstand weist alle Vorwürfe zurück. dpa, Presse [M]

Thomas Kremer

Der heutige Telekom-Vorstand weist alle Vorwürfe zurück.

BochumAls Thomas Kremer im Juni 2012 von Thyssen-Krupp zur Telekom wechselte, war der Empfang für den neuen Rechtsvorstand überaus freundlich. Ein „absoluter Fachmann“ sei Kremer, lobte Ulrich Lehner, praktischerweise im Aufsichtsrat beider Konzernriesen. Er bugsierte Kremer als Vorstand für Recht und Compliance von Essen nach Bonn, wo der 58-Jährige seither für saubere Geschäfte sorgen soll.

Doch am Sinn der Personalie zweifeln inzwischen selbst einige Telekom-Manager, denn Kremer wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Bei Thyssen-Krupp war er laut Firmenangaben von 2003 bis Juni 2012 auf Konzernebene für Compliance verantwortlich – ein Job, der ihn zusehends ins Visier der Ermittler...

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