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18.10.2016

18:57 Uhr

Explosion bei BASF

„Die Fenster haben nur kurz gewackelt“

VonBenedikt Becker

PremiumDie Menschen in Ludwigshafen reagieren gelassen auf den Unfall bei BASF. In der jüngeren Geschichte der Stadt hatte es schon eine weitaus schlimmere Chemiekatastrophe gegeben. Ein Ortsbesuch vor den Toren des Stammwerks.

Ein Schaulustiger blickt auf die Unfallstelle. dpa

Explosion bei BASF

Ein Schaulustiger blickt auf die Unfallstelle.

LudwigshafenWie aussortiert, zur Verschrottung bereit, stehen die beiden Container neben Tor 11 des BASF-Werksgeländes in Ludwigshafen. Die rote Farbe verblasst, an der Tür ein Schild: „Informationszentrum“. Drinnen: eine Empfangstheke, zwei Schreibtische, eine Stadtkarte an der Wand und eine offene Haribo-Tüte auf dem Tisch.

Hier, auf 20 Quadratmetern Doppelcontainer, will BASF die Ludwigshafener über die Folgen der Explosion im Nordhafen aufklären. Eigentlich. Denn am Tag danach war bis zum Nachmittag noch niemand da. Ein Zeichen dafür, dass den Stadtbewohnern nicht viel passiert ist. Sie reagieren auf den schweren Unfall bei BASF nicht mit Panik, sondern mit Gleichmut. Eine...

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