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10.09.2015

16:57 Uhr

Exportoffensive

China stürmt Europas Stahlmärkte

VonMartin Wocher, Stephan Scheuer

PremiumDie Konzerne aus dem Reich der Mitte drücken ihre gewaltigen Überkapazitäten auf den Weltmarkt. In jüngster Zeit hat das Volumen noch einmal kräftig zugenommen. Die Preise einiger Sorten geraten b ereits unter Druck.

„Die EU muss aufpassen, dass sie nicht die Kontrolle verliert“, warnt der Eurofer-Generaldirektor. Quelle: dpa

Stahlproduktion

„Die EU muss aufpassen, dass sie nicht die Kontrolle verliert“, warnt der Eurofer-Generaldirektor.

Quelle: dpa

Düsseldorf, PekingDas Turbowachstum ist vorbei. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping spricht inzwischen von einer „neuen Normalität“, in der sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt fortan bewegen werde. Aber viele Industrien des Riesenreiches sind nach den Investitionen der vergangenen Jahrzehnte weiter auf rasantes Wachstum ausgelegt. „In vielen Branchen gibt es ein gewaltiges Überangebot“, warnt Kuang Xianming, Direktor des Wirtschaftszentrums am renommierten China Institute of Reform and Development. Chemie, Zement, Aluminium – in vielen Bereichen spüren die Konzerne den von China ausgelösten Preisdruck, wenn vor allem Grundstoff-Produkte auf den Weltmarkt geworfen werden.

Nachfrage in China rückläufig

Besonders schmerzhaft bekommt das...

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