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26.04.2015

20:00 Uhr

Ferdinand Piëch

Ausgebremst

VonMartin Murphy, Christian Schnell, Markus Fasse

PremiumDer VW-Patriarch wirft hin – doch der Machtkampf um die Zukunft des größten deutschen Industriekonzerns geht weiter. Wer gibt an der Spitze des Aufsichtsrats künftig die Richtung vor für die Wolfsburger?

Der zurückgetretene VW-Aufsichtsratschef wollte sich dem Gremium nicht beugen. dpa

Ferdinand Piëch mit dem VW Ein-Liter-Auto XL1 im Jahr 2013

Der zurückgetretene VW-Aufsichtsratschef wollte sich dem Gremium nicht beugen.

Frankfurt, MünchenDer Einzige, der einem Ferdinand Piëch gefährlich werden konnte, war zuletzt: Ferdinand Piëch. Am Samstag hat sich der machtbewusste VW-Aufsichtsratschef selbst geschlagen – und trat zurück.

Der Grund: Der 78-Jährige war zu keinerlei Zugeständnissen bereit, als sich am Samstag um 15 Uhr die Spitzen des VW-Aufsichtsrats im Präsidium versammelten. Eigentlich wollten sie Frieden schließen mit dem Patriarchen. In einem abgeschirmten Bereich des Braunschweiger Flughafens warteten sie nur auf eine Geste in Richtung Konzernchef Martin Winterkorn. „Kein Kotau war nötig, nur Zugeständnisse oder eine Entschuldigung“, sagt eine Person aus dem Umfeld des Gremiums. Doch dazu sei Piëch nicht bereit...

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