Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.04.2017

12:30 Uhr

Freudenberg-Chef Mohsen Sohi

Neue Aggressivität bei Vileda-Hersteller aus Weinheim

VonJens Koenen

PremiumÜber Jahrzehnte stapelte das Familienunternehmen Freudenberg lieber tief. Die Gruppe, Anbieter von Dichtungs- über Medizintechnik bis hin zu Vileda-Haushaltsprodukten, kündigte maximal kleine Zukäufe an. Das hat sich unter Mohsen Sohi geändert.

„Wir können ohne Probleme weitere Akquisitionen im Volumen von zwei bis drei Milliarden Euro finanzieren.“ Quelle: Markus Hintzen/laif

Dr. Mohsen Sohi, CEO der Freudenberg Gruppe

„Wir können ohne Probleme weitere Akquisitionen im Volumen von zwei bis drei Milliarden Euro finanzieren.“

Quelle: Markus Hintzen/laif

FrankfurtEin wenig ist Mohsen Sohi der Stolz über das Erreichte anzumerken, auch wenn sein Vortrag im repräsentativen Hermannshof in Weinheim (Bergstraße) betont sachlich ausfällt. Doch auch aus nüchternen Feststellungen des Freudenberg-Chefs spricht Selbstbewusstsein. „Wenn Sie die vergangenen fünf Jahre anschauen, ist unser Unternehmen jährlich um acht Prozent gewachsen. Das ist eine sehr starke Leistung.“

Sohi, Amerikaner mit iranischen Wurzeln, kann sich das dezent vorgetragene Eigenlob leisten, gerade jetzt. Freudenberg – die Gruppe bietet von Dichtungs- über Medizintechnik bis hin zu Haushaltsprodukten (Marke Vileda) ein breites Spektrum an – ist 2016 noch kräftiger gewachsen: Der Umsatz legte um 13,5 Prozent...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×