Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.01.2017

06:00 Uhr

Fusion mit Praxair

Was bleibt von Lindes DNA?

VonAxel Höpner, Thomas Jahn

PremiumDie Kapitalmärkte sehen die geplante Fusion von Linde mit Praxair positiv. Doch im Unternehmen gibt es noch Skeptiker. Sie sollen mit einer Stärkung des Standorts München beruhigt werden. Die Verhandlungen laufen.

Der Standort soll auch im fusionierten Konzern wichtig bleiben – die Holding zieht aber ins Ausland. dpa

Zentrale von Linde in München

Der Standort soll auch im fusionierten Konzern wichtig bleiben – die Holding zieht aber ins Ausland.

München/New YorkEines steht immerhin fest: Der weltgrößte Gasekonzern soll in Zukunft den deutschen Traditionsnamen Linde tragen. Das haben die Münchener mit ihrem Fusionspartner aus den USA, Praxair, vereinbart. Auch einen Doppelnamen wie bei vielen Zusammenschlüssen üblich wird es nicht geben. Die Amerikaner verzichten. Das ist für die deutsche Seite ein Erfolg. Doch manche in der Linde-Zentrale im Herzen der Münchener Innenstadt fürchten, dass sich das Namensschild als Trostpreis erweisen könnte. Sie sorgen sich um die deutsche DNA. „Natürlich wird Linde ein Stück Unabhängigkeit verlieren“, sagt ein Insider. Das schwäche auch den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die neue Holding soll...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×