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17.08.2016

16:38 Uhr

Fusion mit Proxair

Last order für Linde

VonAxel Höpner

PremiumDas passiert selten: Nach Bekanntgabe der Fusionspläne stiegen die Kurse der Gaskonzerne Linde und Proxair deutlich. Kein Wunder, der Zusammenschluss ergibt Sinn – wäre aber beileibe kein Selbstläufer. Eine Analyse.

Die meisten Fusionen vernichten Kapital, doch der Fall Linde/Proxair ist anders. Reuters

Linde Group in München

Die meisten Fusionen vernichten Kapital, doch der Fall Linde/Proxair ist anders.

Die erste Reaktion der Finanzmärkte ist wahrlich nicht immer ein zuverlässiger Indikator. Doch allzu oft kommt es bei geplanten Übernahmen oder Fusionen nicht vor, dass die Aktienkurse beider Unternehmen deutlich steigen. Im Fall von Linde und Praxair sind die Finanzmärkte aber überzeugt, dass der Zusammenschluss der Industriegas-Spezialisten Mehrwert auf allen Seiten schaffen wird. Das ist nicht selbstverständlich – die meisten Fusionen vernichten Kapital. Die Gier nach Größe hat sich oft als kostspieliger Fehler erwiesen.

In diesem Fall gibt es gute Argumente dafür, dass es keine Hybris ist, was Linde-Chef Wolfgang Büchele und seinen Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Reitzle antreibt. Mit Linde und...

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