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02.06.2017

09:26 Uhr

Gasemarkt nach Linde-Praxair-Fusion

Die Kartellbehörden sind alarmiert

VonBert Fröndhoff

PremiumMit dem Zusammenschluss von Linde und Praxair spitzt sich die Konzentration im Industriegasebusiness zu. Mehr als 75 Prozent des Weltmarktvolumens würden auf drei Anbieter entfallen. Ein Einschreiten der Kartellbehörden ist denkbar.

Der Dax-Konzern hält die Kartellproblematik für beherrschbar. dpa

Linde-Gasezentrum in Leuna

Der Dax-Konzern hält die Kartellproblematik für beherrschbar.

DüsseldorfFabienne Lecorvaisier war der Stolz anzumerken: „Es ist der letzte entscheidende Deal in dieser Industrie, welcher uns für eine längere Zeit zum Marktführer macht“, sagte die Finanzchefin des französischen Industriegasekonzerns Air Liquide. Das war im Frühjahr 2016. Die Franzosen hatten gerade die Übernahme des US-Konkurrenten Airgas für 13 Milliarden Euro unter Dach und Fach gebracht.

Doch Lecorvaisier lag falsch. Nur ein Jahr nach dem Megazusammenschluss wollen Linde und Praxair den Franzosen die Weltmarktführerschaft wieder entreißen. Offiziell bleibt Air Liquide cool und will sich nicht zu der Fusion der wichtigsten Konkurrenten äußern. Doch der Konzern weiß um die globale...

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