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20.07.2016

17:30 Uhr

Generalstaatsanwalt Schneiderman

Der Sheriff der Wall Street greift Volkswagen an

VonAstrid Dörner, Frank Wiebe

PremiumMit seiner Klage gegen VW sorgt New Yorks Generalstaatsanwalt Eric T. Schneiderman für neue Brisanz im milliardenschweren Diesel-Skandal. Ihn sollte man besser nicht zum Feind haben. Davon können vor allem einige US-Banken ein Liedchen singen.

„Auch große Konzerne müssen sich an die Spielregeln halten.“ FRED R CONRAD/The New York Times/Redux/laif

Ankläger Eric T. Schneiderman

„Auch große Konzerne müssen sich an die Spielregeln halten.“

New YorkEric Schneiderman kommt gern schnell auf den Punkt. Zur Pressekonferenz in New York hat er deshalb ein altes Werbeplakat von Volkswagen neben sich aufgebaut. „Diesel ist wirklich deutlich sauberer geworden“, steht darauf. Das Plakat war ein Teil von Volkswagens großer „Clean Diesel“-Kampagne und eine Anspielung auf das alte Vorurteil der Amerikaner, dass Dieselfahrzeuge stinken und umweltschädliche Abgase ausstoßen. Über die Werbebotschaft hat Schneiderman in großen roten Lettern das Wort „falsch“ schreiben lassen. Es war eine gute Einstimmung auf seine brisante Klage gegen Europas größten Autokonzern.

So detailliert wie niemand zuvor legt Schneiderman auf 90 Seiten dar, wie der...

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