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28.08.2015

07:05 Uhr

Genomanalysen und die Regulierung

Die Tücken der Zulassung

VonSiegfried Hofmann

PremiumWie kann sichergestellt werden, dass Genomanalysen zuverlässige und nützliche Diagnosen liefern? Für Mediziner und Zulassungsbehörden stecken darin noch große Herausforderungen. Die Anforderungen sind noch umstritten.

Das Gendiagnostik-Gesetz schreibt vor, dass prädiktive Gentests nur von geschulten Ärzten erbracht werden dürfen. dpa

Höherer Schutzstandard

Das Gendiagnostik-Gesetz schreibt vor, dass prädiktive Gentests nur von geschulten Ärzten erbracht werden dürfen.

FrankfurtDas gilt vor allem mit Blick auf Gendiagnosen zu Volkskrankheiten wie Diabetes oder Alzheimer. Dort spielen Dutzende Genmutationen mit jeweils geringem Risikoeinfluss zusammen mit zahlreichen äußeren Einflussfaktoren eine Rolle. Viele Zusammenhänge sind hier noch ungeklärt, und damit ist die Gefahr groß, dass in Genomsequenzen zu viel hineininterpretiert wird. Das Gendiagnostik-Gesetz schreibt daher vor, dass prädiktive Gentests nur von geschulten Ärzten erbracht werden dürfen.

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Die Preise für die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts fallen, der Markt boomt. Das lockt Startups wie etablierte Konzerne. Ärzte und Patienten setzen große Hoffnungen in die Technik, die schon bald Alltag wird.

Deutlich wird die Problematik am Fall der kalifornischen Firma 23andme, die Gentests an Endverbraucher vermarktete. Es sollten Aussagen zu mehr als 200 Krankheiten daraus abgeleitet werden. Zugrunde lagen diesen Diagnosen vielfach nur subtile und wissenschaftlich nicht...

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