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28.08.2015

07:05 Uhr

Gentech-Startup Sophia Genetics

Wie bei Google

VonHolger Alich

PremiumDer neue Boom der Genomforschung beflügelt nicht nur etablierte Labortechnik- und Diagnostikfirmen. Er hat in den letzten Jahren auch Dutzende von Start-ups hervorgebracht, die sich auf dem Feld engagieren – sei es mit dem Ziel, noch bessere Sequenziertechniken zu entwickeln, sei es, um ergänzende Service-, Analyse- und Informatikleistungen anzubieten.

Das Logo des Schweizer Startups. Screenshot

Sophia Genetics

Das Logo des Schweizer Startups.

ZürichEin typisches Beispiel für die neue Klasse der Genomicsfirmen ist die junge Schweizer Firma Sophia Genetics: „Wir werten die Daten einer Gen-Sequenzierung mit unserem Algorithmus aus und machen sie so nutzbar“, erklärt Mitgründer Jurgi Camblong das Geschäftsmodell des 2011 gegründeten Unternehmens.

Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass dank neuer Techniken das Sequenzieren von Erbmaterial günstiger und damit für breitere Patientenschichten zugänglich wird. „Doch die unaufbereiteten Daten einer Gen-Sequenzierung gleichen einem Satellitenbild mit schlechter Auflösung“, sagt der 37-jährige CEO. Nur dank der automatisierten Analyse könnten aus den Bruttodaten verwertbare Erkenntnisse gewonnen werden, zum Beispiel darüber, ob eine Gen-Anomalie gefährlich ist oder...

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