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18.07.2017

17:37 Uhr

Geplatzter Deal mit Israels Marine

Thyssen-Krupp in der Korruptionsfalle

VonMartin Murphy, Pierre Heumann

PremiumIsraels Marine ist einer der größten Kunden von Thyssen-Krupp. Doch den Kauf von drei neuen U-Booten muss das Land nun zurückstellen – wegen Korruptionsvorwürfen. Für den Essener Konzern ist es ein bitterer Rückschlag.

Der Schmiergeldfall ist ein bitterer Rückschlag für Thyssen-Krupp. imago stock&people

Israelisches „Dolphin“-U-Boot

Der Schmiergeldfall ist ein bitterer Rückschlag für Thyssen-Krupp.

Hamburg, Tel AvivDem Industriekonzern Thyssen-Krupp waren die neuen Aufträge aus Israel hochwillkommen. Nachdem die Marine des Landes bereits vier Korvetten bestellt hatte, sollten nun drei weitere U-Boote vom modernsten Typ Dolphin angeschafft werden. Doch aus dem Geschäft mit einem Volumen von rund zwei Milliarden Euro wird vorerst nichts. Wegen massiver Korruptionsvorwürfe haben Deutschland und Israel die Zeremonie für die Vertragsunterschrift auf unbestimmte Zeit verschoben, wie am Dienstag bekannt wurde.

Der Verdacht, dass Thyssen-Krupp die Marinegeschäfte mit Schmiergeldern angeschoben haben könnte, ist nicht neu. Im vergangenen November hatte der israelische TV-Sender „Channel 10“ eine auffällige Nähe des lokalen Thyssen-Krupp-Beraters Miki...

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