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28.10.2015

10:35 Uhr

Geschäft mit Gschmäckle

Finanzaufsicht Bafin prüft Manz AG

VonAndreas Dörnfelder, Martin-W. Buchenau

PremiumIm April hat der schwäbische Maschinenbauer Manz per Kapitalerhöhung 43 Millionen Euro eingesammelt. Nun bringen zwei Gewinnwarnungen den Vorstand in Bedrängnis. Börsianer sind empört, der Aktienkurs bricht ein.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung trennte sich Dieter Manz, Chef des Spezialmaschinenbauers und Apple-Zulieferers Manz, im April von Aktien im Wert von 8,5 Millionen Euro für 85 Euro. Das Unternehmen kam aber nicht aus den roten Zahlen, die Aktie stürzte immer weiter ab. Dieter Manz vermied so bis Jahresende einen Buchverlust von 62 Prozent. Der Aktienabsturz trifft ihn trotzdem hart: Als Großaktionär hält er immer noch mehr als 35 Prozent der Firmenanteile. Quelle: Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam).

Platz 2: Manz

Im Zuge einer Kapitalerhöhung trennte sich Dieter Manz, Chef des Spezialmaschinenbauers und Apple-Zulieferers Manz, im April von Aktien im Wert von 8,5 Millionen Euro für 85 Euro. Das Unternehmen kam aber nicht aus den roten Zahlen, die Aktie stürzte immer weiter ab. Dieter Manz vermied so bis Jahresende einen Buchverlust von 62 Prozent. Der Aktienabsturz trifft ihn trotzdem hart: Als Großaktionär hält er immer noch mehr als 35 Prozent der Firmenanteile. Quelle: Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam).

ReutlingenDieter Manz hatte es eilig. Seit sieben Jahren stand der Aktienkurs seines Reutlinger Maschinenbauers nicht mehr so hoch. Und so fasste der Vorstandschef einen Entschluss, der ihm und der Manz AG praktisch über Nacht ein Vermögen bescheren sollte. Am 28. April meldete das Unternehmen eine Kapitalerhöhung. Die Manz AG warf eine halbe Million neue Aktien auf den Markt. Und Dieter Manz bot gleichzeitig 100.000 Anteile aus seinem eigenen Depot zum Verkauf an. Die Investoren griffen zu. Am nächsten Tag hatte der Maschinenbauer Manz 42 Millionen Euro frisches Eigenkapital. Und der Vorstandschef Manz hatte 8,5 Millionen Euro auf dem Konto.

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