Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.11.2015

17:59 Uhr

Gigantomanie bei Übernahmen

Grenzenloser Fusionswahn

VonUlf Sommer

Premium160 Milliarden Dollar will Pfizer für den Kauf von Allergan hinblättern. Lässt sich solche Gigantonomie tatsächlich rechtfertigen? Nicht jede Übernahme ist sinnvoll. Aber auch teure Deals können sich rechnen. Eine Analyse.

Allein die zehn finanzkräftigsten Unternehmen der Welt sitzen auf Barreserven von über 600 Milliarden Euro. Reuters

Anlagedruck wächst

Allein die zehn finanzkräftigsten Unternehmen der Welt sitzen auf Barreserven von über 600 Milliarden Euro.

Amerikas Pharmariese Pfizer steht kurz davor, für 160 Milliarden Dollar oder umgerechnet 140 Milliarden Euro den Botox-Produzenten Allergan zu kaufen. Der Computerhersteller Dell erwarb für 58 Milliarden Euro den Datenspeicherspezialisten EMC, der Ölriese Shell für 75 Milliarden Euro die BG Group – und für 105 Milliarden Euro will die weltgrößte Brauerei Anheuser Busch Inbev den Konkurrenten SAB Miller schlucken. Es ist wie immer am Ende eines Zyklus: Nach sechs Jahren Börsenhausse häufen sich die Deals. Nicht einmal Starinvestor Warren Buffett, stets auf der Suche nach preiswerten Unternehmen, vermag sich dem Sog zu entziehen. Für 32,8 Milliarden Euro kaufte er...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×