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15.08.2016

12:09 Uhr

Glaxo-Smithkline kooperiert mit Google

Medikamente aus Strom

VonSiegfried Hofmann, Kerstin Leitel

PremiumUm sich von der Konkurrenz abzuheben, treiben einige Pharmakonzerne fast abenteuerlich wirkende Entwicklungsprojekte voran. Glaxo-Smithkline versucht sich nun in der Bioelektronik – und holt sich dafür Hilfe von Google.

Unternehmen erforschen fehlerhafte Nervensignale im Körper. imago/Science Photo Library

Medizinischer Nanoroboter

Unternehmen erforschen fehlerhafte Nervensignale im Körper.

Frankfurt/LondonIm Jahr 1780 machte der italienische Arzt Luigi Galvani eine merkwürdige Beobachtung: Die abgetrennten Schenkel von Fröschen zucken zusammen, wenn man sie einer elektrischen Spannung aussetzt. Galvanis Entdeckung inspirierte nachfolgend eine Fülle von Experimenten und legte den Grundstein für die Elektrophysiologie. Doch mehr als 200 Jahre später spielt die Wissenschaft der elektrochemischen Signalübertragung im Nervensystem in Medizin und Gesundheitsindustrie nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Zwei Großkonzerne wollen das nun ändern: Der britische Pharmariese Glaxo-Smithkline und der amerikanische Internetkonzern Alphabet (Google) gründeten dazu das Joint Venture Galvani Bioelectronics. Ihr Ziel ist es, bioelektrische Signale für die Behandlung einer Reihe chronischer...

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