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02.06.2016

19:15 Uhr

Kampf gegen den Hunger

Eine Frage der Verteilung

VonChristoph Kapalschinski, Thomas Jahn

PremiumDie Weltbevölkerung wächst und wächst – und will ernährt werden, das macht das Agrargeschäft so lukrativ. Doch obwohl genug Lebensmittel produziert werden, leiden viele Menschen an Hunger. Wie kann das sein?

Viele Bauern können ihre Familie nicht ernähren. dpa

Ackerbau in Afrika

Viele Bauern können ihre Familie nicht ernähren.

DüsseldorfEs gibt einen schlichten Grund für die Attraktivität des globalen Agro-Business: Die Menschheit wächst. Bis 2050 könnten fast zehn Milliarden Menschen die Erde bevölkern – davon die meisten in der Mittelschicht. Wenn sich immer mehr Menschen mit viel Fleisch und hochverarbeiteter Nahrung ernähren wollen, müsste die Agrarproduktion in den kommenden 34 Jahren um ein Drittel steigen. Gleichzeitig aber gehen durch Misswirtschaft und Erosion Agrarflächen auf dem Globus verloren.

Monsanto-Chef Hugh Grant gibt bereits den Retter der Menschheit: Die Kritiker der Gentechnik könnten sich Bio-Essen leisten, während viele Menschen vor allem in Entwicklungsländern an Hunger leiden. Doch 2050 würden...

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