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06.09.2016

18:15 Uhr

Kampf gegen drohende Insolvenz

Modeunternehmer Olivier Wöhrl gibt Fäden aus der Hand

VonDiana Fröhlich, Georg Weishaupt

PremiumDer Chef des Modehauses Wöhrl hatte ganz andere Lebenspläne. Dann wurde er doch Vorstandschef des Familienunternehmens. Jetzt muss er um dessen Zukunft bangen. Denn die Textilkette hat das Schutzschirmverfahren beantragt.

Er muss um die Zukunft des Unternehmens kämpfen.

Olivier Wöhrl

Er muss um die Zukunft des Unternehmens kämpfen.

DüsseldorfEs ist nicht so, als hätte Olivier Wöhrl sein ganzes Leben lang darauf gewartet, endlich ins familieneigene Modeunternehmen einzusteigen. Eigentlich wollte er das nie. Deshalb hat der Enkel des Firmengründers Rudolf Wöhrl und Sohn des Eigentümers Gerhard Wöhrl nach dem Abitur Maschinenbau studiert, danach seine Karriere als Ingenieur beim Automobilzulieferer Mahle begonnen.

Doch 2007, da war der Junior gerade einmal 27 Jahre alt, wurde Olivier Wöhrl Aufsichtsratschef des Modehauses mit seinen rund 2000 Beschäftigten und damit Interessensvertreter der Familie. Vorstandschef war zu dieser Zeit der eigene Vater, der seinem Sohn so die Nachfolge schmackhaft machen wollte. Dieser Teil des...

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