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24.07.2017

18:09 Uhr

Kommentar zu Bayers Forschungs-Flop

Der Fluch der Erwartungen

VonSiegfried Hofmann

PremiumBayer muss bei seinem Krebsmittel Anetumab einen herben Rückschlag hinnehmen. Das zeigt die Risiken im Pharmageschäft. Doch die Folgen dürften erst im nächsten Jahrzehnt spürbar sein. Ein Kommentar.

Die enttäuschenden Testresultate für das Krebsmittel Anetumab haben für das laufende Pharmageschäft keinerlei Bedeutung. dpa

Labormitarbeiter von Bayer

Die enttäuschenden Testresultate für das Krebsmittel Anetumab haben für das laufende Pharmageschäft keinerlei Bedeutung.

Je größer der Erfolg, desto größer die Herausforderung. Die Erfahrung gilt in der Pharmawelt in ganz besonderem Maße. Denn nach Patentablauf verlieren erfolgreiche Originalmedikamente besonders rapide an Umsatz. Den Verlust solcher Blockbuster rechtzeitig durch Neuentwicklungen zu kompensieren, das entpuppt sich meist als extrem schwierig angesichts der nach wie vor hohen Risiken in der Forschung.

Diesen Hintergrund muss man beim Blick auf den jüngsten Fehlschlag von Bayer im Auge behalten. Die enttäuschenden Testresultate für das potenzielle Krebsmittel Anetumab in einer Studie gegen Brustfellkrebs haben für das laufende Pharmageschäft von Bayer keinerlei Bedeutung. Vorerst dürfte das Arzneimittelgeschäft des Leverkusener Konzerns vielmehr weiter...

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