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24.07.2017

08:33 Uhr

Kommentar zum Kartell-Vorwurf

Demut ist gefragt

VonMarkus Fasse

PremiumAbsprachen im ganz großen Stil werfen ein schlechtes Licht auf die deutschen Autokonzerne. Nach den Kartell-Vorwürfen muss sich die Automobilbranche radikal wandeln. Dafür sich auch personelle Änderungen nötig.

Das für Anfang August in Berlin angesetzte Dieseltreffen wird damit zum Krisengipfel. Die Autobosse kommen schwer angeschlagen dorthin. AFP; Files; Francois Guillot

Dieter Zetsche, Harald Krüger, Matthias Müller

Das für Anfang August in Berlin angesetzte Dieseltreffen wird damit zum Krisengipfel. Die Autobosse kommen schwer angeschlagen dorthin.

Erst war es nur der Diesel und nur in den USA. Dann war es nur Volkswagen und nicht die Branche. Nun steht die ganze deutsche Autoindustrie am Pranger, weil sie angeblich über zwei Jahrzehnte ein Kartell des Betrugs und der Vertuschung unterhalten hat, zulasten von Zulieferern, Kunden und der Umwelt. Alle großen Autohersteller sollen sich abgesprochen haben, wie man kollektiv die Abgasvorschriften umgeht und nebenbei noch die Zulieferer prellt.

Wenn sich ansatzweise bestätigt, was seit dem Wochenende als Vorwurf im Raum steht, dann ist das der Anfang vom Ende der Autoindustrie, wie wir sie kannten. Milliardenstrafen und Zivilklagen, die bislang...

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