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27.07.2015

18:36 Uhr

Konsolidierung

Airbus eröffnet den Schlussverkauf

VonMarkus Fasse, Martin Murphy

PremiumDer Airbus-Konzern zieht sich weiter aus der Rüstung zurück. Erst vor wenigen Tagen eröffnete das Unternehmen den Bieterprozess für seine Elektroniksparte. Die Bieter stehen Schlange.

In Deutschland werden mangels Aufträgen und fehlender Exportgenehmigungen 2400 Jobs gestrichen. Reuters

Logo der Airbus Group

In Deutschland werden mangels Aufträgen und fehlender Exportgenehmigungen 2400 Jobs gestrichen.

MünchenEs ist keine drei Jahre her, da plante Thomas Enders den großen Wurf. Heimlich fädelte er den ganz großen Coup ein: EADS, (heute Airbus Group), sollte mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems fusionieren. Herausgekommen wäre eine Unternehmen, dass allein im Rüstungsgeschäft 41 Milliarden Dollar umgesetzt und selbst die amerikanischen Branchengrößen Lockheed Martin und Boeing übertrumpft hätte. Globale Marktmacht hätte die hohen Entwicklungskosten im Rüstungsgeschäft finanzieren sollen. Doch aus dem Deal wurde nichts. Die europäischen Regierungen – allen voran die deutsche – stoppte den Deal auf den letzten Metern.

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