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18.05.2016

18:05 Uhr

Konzerne aus China

Geld spielt (fast) keine Rolle

VonStephan Scheuer, Bert Fröndhoff

PremiumChinas Konzerne lassen sich bei ihrer weltweiten Expansion nicht von schwachen Bilanzen bremsen. Trotzdem kommen Giganten wie etwa Chemchina recht einfach an Geld.

Chemchina kommt bereits jetzt auf einen Verschuldungsgrad von gewaltigen 260 Prozent. AP

Die Chefs von Chemchina und Syngenta

Chemchina kommt bereits jetzt auf einen Verschuldungsgrad von gewaltigen 260 Prozent.

Peking/DüsseldorfChinesische Konzerne lassen sich bei ihrer Expansion nicht von einer schwachen Bilanz bremsen. Das zeigte sich auch bei der bisher teuersten Übernahme eines westlichen Unternehmens durch die Chinesen. Rund 43 Milliarden Dollar zahlt der Chemiekonzern Chemchina für Syngenta, den weltgrößten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln aus der Schweiz. Chemchina kommt bereits jetzt auf einen Verschuldungsgrad von gewaltigen 260 Prozent. Der Konzern hat also mehr als doppelt so viel Fremdkapital wie Eigenkapital in der Bilanz.

Zum Vergleich: Bei Syngenta liegt die Quote bei 44 Prozent. Imposant sind die Werte auch beim Mischkonzern HNA, der den Schweizer Luftfahrt-Caterer Gategroup übernehmen will....

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