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04.10.2015

22:20 Uhr

Krauss-Maffei Wegmann

Ausweitung der Kampfzone

VonTill Hoppe, Thomas Sigmund

PremiumIn Europa entsteht mit der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter ein Rüstungsriese. KMW-Chef Haun verteidigt das Vorhaben gegen Kritik aus der Politik und gibt eine Garantie für Standorte und Arbeitsplätze.

Der Boxer von Krauss-Maffei Wegmann. Pressefoto ARTEC GmbH

Transportfahrzeug

Der Boxer von Krauss-Maffei Wegmann.

BerlinFrank Haun redet selten über sein Geschäft. Jetzt platzt dem Chef des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) jedoch der Kragen. Er sieht sein Kerngeschäft bedroht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt er, warum der geplante europäische Rüstungschampion aus KMW und dem französischen Rivalen Nexter im deutschen Interesse sei. Sein Adressat ist die Bundesregierung, wo einige das anders sehen.

„Wenn wir weitermachen wie bisher, gibt es die wehrtechnische Industrie in Deutschland in zehn Jahren nicht mehr“, sagt Haun. Strenge Exportregeln, knappe Forschungsmittel und die fehlende Abstimmung der Bestellernationen in Europa untereinander irritierten die Hersteller. Projekte wie der Militärtransporter A400M oder der Hubschrauber...

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