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18.07.2016

13:30 Uhr

Kuka wird chinesisch

Die Übernahme ist kein Ruhmesblatt

VonMartin-W. Buchenau

PremiumDer Roboterhersteller Kuka wird chinesisch. Weder die Verantwortlichen aus der Industrie noch aus der Politik können stolz drauf sein. Trotzdem ist die Übernahme kein Drama, Kuka ist nicht SAP oder Siemens. Eine Analyse.

Sorge um deutsches Know-how

Kuka-Deal ist fix

Sorge um deutsches Know-how: Kuka-Deal ist fix

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„The winner takes it all“, lautet die berühmte Liedzeile der schwedischen Kultband Abba. Der chinesische Midea-Konzern hat beim Roboterhersteller einen Durchmarsch gemacht. In der Nacht zum Samstag lief die Angebotsfrist aus. Die Dreiviertelmehrheit ist bereits sicher. In Augsburg wird die chinesische Flagge gehisst. Die Hysterie um die Übernahme ist zum Glück inzwischen verflogen. Letztendlich war es ein nacktes Milliardengeschäft, bei dem es nur noch um das Geld ging.

Ein Ruhmesblatt ist die Geschichte weder für die deutsche Industrie noch für die Politik. Kuka-Chef Till Reuter hat den Aktienwert von Kuka in seiner Amtszeit fast verzehnfacht, die Firma teuer verkauft...

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