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06.02.2015

09:55 Uhr

Lebedew-Klage

Der russische Alptraum von RWE

VonJürgen Flauger

PremiumVor dem Landgericht Essen fordert der Oligarch Leonid Lebedew von RWE und Ex-Chef Jürgen Großmann 675 Millionen Euro Schadensersatz – plus Zinsen. Für den Energieversorger geht es neben dem Geld auch um den eigenen Ruf.

Dem kriselnden Versorger RWE steht juristischer Ärger ins Haus, der teuer werden könnte: Der russische Unternehmer Leonid Lebedew verklagt den Konzern und dessen früheren Vorstandschef Großmann wegen eines 2008 geplatzten Geschäfts auf Schadenersatz in hoher dreistelliger Millionenhöhe. dpa

Oligarch verklagt RWE auf Millionenbetrag

Dem kriselnden Versorger RWE steht juristischer Ärger ins Haus, der teuer werden könnte: Der russische Unternehmer Leonid Lebedew verklagt den Konzern und dessen früheren Vorstandschef Großmann wegen eines 2008 geplatzten Geschäfts auf Schadenersatz in hoher dreistelliger Millionenhöhe.

DüsseldorfDer 14. März 2008 war ein Tag für große Worte. „Dies ist ein Meilenstein in unserer Entwicklung“, schrieb der damalige RWE-Chef Jürgen Großmann per Mail an die Kollegen im Vorstand und eine Handvoll hochrangiger Führungskräfte. „Ich bin mir sicher, dass wir mit gemeinschaftlichen Anstrengungen daraus einen großen Erfolg für unsere RWE machen können.“ Einen speziellen Glückwunsch sandte der Manager noch dem „Projektteam Kurier“, allen anderen ein ebenso herzliches „Glückauf!“.

Großmann war sichtlich stolz. Erst ein knappes halbes Jahr zuvor hatte der Stahlmanager den Vorstandsvorsitz von Deutschlands größtem Stromproduzenten übernommen. Jetzt hatte er offensichtlich schon den ersten großen Prestigeerfolg...

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