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06.05.2015

12:53 Uhr

Leitartikel zu VW

Der Geist des Ferdinand Piëch

VonGrischa Brower-Rabinowitsch

PremiumDer Antreiber und Perfektionist Ferdinand Piëch hinterlässt an der Führungsspitze von VW eine große Lücke. Dabei kann eine Lösung der Probleme nur gemeinsam mit ihm gelingen – auch wenn er ein streitbarer Zeitgenosse ist.

Es geht nicht ganz ohne ihn. dpa

Ferdinand Piëch

Es geht nicht ganz ohne ihn.

DüsseldorfHochachtung und Erleichterung schwangen in den Huldigungen für Ferdinand Piëch auf der Hauptversammlung von Volkswagen mit. Hochachtung vor der anerkannt großen Leistung des langjährigen Konzern- und Aufsichtsratschefs. Und Erleichterung darüber, dass der „Alte“, wie Piëch ehrfurchtsvoll auch genannt wird, nun endlich weg ist, nachdem er mit seinem Bruch mit Vorstandschef Martin Winterkorn doch so große Unruhe ins Unternehmen gebracht hat. Doch Erleichterung ist ein tückischer Seelenzustand. Sie gaukelt uns oft genug vor, nun sei alles gut.

In Wahrheit ist bei weitem nicht alles gut im VW-Konzern. Denn nach dem Abgang Piëchs als Aufsichtsratschef steckt VW in einem Prozess der...

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