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09.03.2017

10:06 Uhr

Linde-Fusion mit Praxair

Amerikanisch – na und?

VonAxel Höpner

PremiumLinde wird sich durch die Fusion mit Praxair von Deutschland entfernen. Das muss nicht schlecht sein. Eigentümer wie Mitarbeiter werden von dem wirtschaftlich sinnvollen Zusammenschluss profitieren. Eine Analyse.

Das fusionierte Unternehmen wird trotz aller Absicherungen und Paritäten ein (noch) etwas weniger deutscher Konzern sein. dpa

Linde

Das fusionierte Unternehmen wird trotz aller Absicherungen und Paritäten ein (noch) etwas weniger deutscher Konzern sein.

Ein durch und durch deutsches Unternehmen ist Linde schon längst nicht mehr. Carl von Linde, der Erfinder der Kältemaschine, ist zweifelsohne eine der großen deutschen Unternehmerpersönlichkeiten. Doch hat sich der Konzern seit Gründung vor 137 Jahren rasch globalisiert. Heute arbeiten nur noch elf Prozent der Mitarbeiter in Deutschland, und nur acht Prozent des Kapitals sind im Besitz deutscher Investoren.

Gelingt die geplante Fusion mit Praxair, wird sich diese Internationalisierung zweifellos verstärken. Ein Holdingsitz im europäischen Niedrigsteuerland Irland, ein amerikanischer Chef, der den neuen Konzern operativ aus den USA führt. Die neue Linde wird trotz aller Absicherungen und Paritäten ein (noch)...

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