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24.02.2015

07:39 Uhr

Lkw-Kartell

Die Laster der Vergangenheit

VonMarkus Fasse, Martin Murphy

PremiumViele Jahre hat die Lkw-Industrie den Markt ausgehebelt. Besonders für den Volkswagen-Konzern sind die Kartellabsprachen pikant: Die eine Konzerntochter kooperiert mit den Behörden, die andere erwartet eine hohe Strafe.

Jede Weltregion hat ihre eigenen Laster und ihr eigenes Tempo. dpa

MAN-Werk in München

Jede Weltregion hat ihre eigenen Laster und ihr eigenes Tempo.

München/FrankfurtAndreas Renschler hat in der deutschen Industrie einen überaus wichtigen Posten. Für den Volkswagen-Konzern soll der 56-Jährige die Lkw-Bauer MAN und Scania mit der Nutzfahrzeugsparte der Wolfsburger zu einem schlagkräftigen Weltunternehmen zusammenführen. Doch das ehrgeizige Projekt startet mit einer schweren Bürde.

Denn MAN und Scania waren nach Auffassung der EU-Kommission Teil des wohl größten Kartells der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Die beiden heutigen VW-Töchter haben, heißt es in Branchenkreisen, von 1999 bis 2011 mit Daimler, Volvo, DAF und Iveco Lieferkonditionen und Preise abgesprochen. Geschädigt wurden große Speditionen und Verbraucher. Jetzt drohen hohe Strafen. Mehr als vier Milliarden Euro...

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