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09.07.2017

22:34 Uhr

Lobbyismus

Keine Lust auf Autobosse

VonDaniel Delhaes

PremiumDie Autoindustrie hat es schwer, Termine bei der Bundesregierung zu bekommen. Nicht mehr Daimler-Chef Zetsche pflegt das Band zur Kanzlerin, sondern BMW-Chef Krüger.

Die Autoindustrie hat es schwer, Termine bei der Bundesregierung zu bekommen. dpa

Die Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche (Daimler AG, l-r), Harald Krüger (BMW) und Matthias Müller (Volkswagen

Die Autoindustrie hat es schwer, Termine bei der Bundesregierung zu bekommen.

BerlinGerhard Schröder genoss es, mit den Autobossen abends im Kanzleramt bei schwerem Rotwein und einer guten Zigarre über die Welt zu reden. Gab es Probleme in der Branche, half er umgehend. Der Genosse der Bosse stammte aus dem VW-Land Niedersachsen und wusste um die Bedeutung der Branche. Seine Nachfolgerin, Kanzlerin Angela Merkel, mied zwar die männlichen Testosteronrunden. Dennoch half auch sie der Branche: Von 2007 bis 2017 gab es eine Milliarde Euro Steuergeld für die Forschung, es gab Abwrackprämien über fünf Milliarden Euro, viele Milliarden extra zur Entwicklung und Erforschung der Elektromobilität und zuletzt eine Kaufprämie für...

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