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13.08.2015

14:03 Uhr

Lukratives Geschäft mit Gerinnungshemmern

Dubiose Blutsbrüder

VonJan Keuchel

PremiumPillen zur Blutverdünnung sind begehrt. Auf dem milliardenschweren Markt haben sich drei neue Präparate durchgesetzt. Jetzt zeigt sich: Mit den Herstellern finanziell verbandelte Ärzte halfen dabei offenbar kräftig mit.

Jährlich 1,7 Milliarden Euro Umsatz für Bayer. (Foto: dpa)

Herstellung von Xarelto

Jährlich 1,7 Milliarden Euro Umsatz für Bayer.

(Foto: dpa)

DüsseldorfFür Marijn Dekkers könnte es zurzeit kaum besser laufen. Ende Juli präsentierte der Vorstandsvorsitzende des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer eine tadellose Bilanz des ersten Halbjahres. Wenige Monate zuvor war der Niederländer von der deutschen Wirtschaft zum „Innovativsten CEO International 2015“ gekürt worden.

Zu verdanken hat Dekkers den beruflichen Aufschwung auch einem Präparat, das noch nicht allzu lange auf dem Markt ist – dem Blutgerinnungshemmer Xarelto. Wie der Bayer-Chef Ende Februar verkündet hat, ist das Medikament 2014 zum Top-Umsatzbringer seines Pharmageschäfts aufgestiegen. Allein mit Xarelto setzte der Leverkusener Konzern in diesem Jahr knapp 1,7 Milliarden Euro um – ein Zuwachs...

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