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20.04.2015

08:33 Uhr

Machtkampf bei VW

Das Zerwürfnis

VonMartin Murphy, Markus Fasse, Christian Schnell

PremiumKeine Ruhe im Konzern: VW-Chef Winterkorn sagt seine China-Reise ab, Patron Piëch schweigt. Der Aufsichtsrat plant das nächste Krisentreffen. Eine schnelle Klarstellung soll den endgültigen Eklat verhindern.

Ungeklärte Machtverhältnisse bei Volkswagen. AFP

VW-Aufsichtsratschef Piëch (rechts) und Konzernboss Winterkorn

Ungeklärte Machtverhältnisse bei Volkswagen.

Frankfurt/SchanghaiAlles hätte so schön werden können für VW-Chef Martin Winterkorn auf der Automesse in Schanghai. Er war als strahlender Sieger eingeplant – als jemand, der dem großen Ferdinand Piëch widerstanden hat. Schließlich war der Aufsichtsratschef mit seiner Fundamentalopposition gegen den Manager isoliert geblieben bei der Präsidiumssitzung der VW-Kontrolleure. Am Ende hatte das Sechsergremium dem Konzernchef am vergangenen Donnerstag sogar eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt.
Doch dann musste Winterkorn kurzfristig absagen: Sommergrippe. Die China-Party von VW fand ohne den Helden statt – der noch zum Verlierer werden könnte.

Egal, ob in Schanghai,  in Wolfsburg oder in Salzburg, dem Machtzentrum...

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