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27.05.2015

11:30 Uhr

Manipulationsvorwürfe bei Thyssen-Krupp

Dicke Luft im Stahlwerk

VonMartin Murphy, Martin Wocher

PremiumÄrger in der Duisburger Hütte von Thyssen-Krupp: Vor den Betriebsratswahlen tauchen alte Manipulationsvorwürfe auf. Die IG Metall ist alarmiert, denn der Konzern ist eines ihrer wichtigsten Aushängeschilder.

Intern sollen die Vorwürfe des Wahlbetrugs schon länger bekannt sein. AFP

Thyssen-Krupp-Stahlwerk in Duisburg

Intern sollen die Vorwürfe des Wahlbetrugs schon länger bekannt sein.

DuisburgYasar Firat ist ein erfahrener Betriebsrat. Seit über 20 Jahren tritt er bei Thyssen-Krupp für die Interessen der Belegschaft ein. Als er aber auf der Betriebsversammlung der Stahlsparte am 25. März zu seiner Rede ansetzt, zittert seine Stimme. Nicht die knapp 1000 Beschäftigten im Raum machen ihn nervös – es ist ein schlimmer Verdacht, für den er meint, Belege gefunden zu haben. „Es geht um Wahlbetrug bei der Urwahl“, platzt es aus ihm heraus.

Firat zielt damit auf den Auswahlprozess, in dem die Belegschaft ihre Kandidaten für die Liste der IG Metall bestimmen kann.

Mit der zieht die Gewerkschaft...

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