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25.07.2017

08:13 Uhr

Maschinenbauer nach gescheiterter Übernahme

„Aixtron steht nicht zum Verkauf“

VonMartin Wocher

PremiumNach der geplatzten Übernahme durch einen chinesischen Investor verspricht Aixtron für das kommende Jahr wieder Gewinne. Wie der Maschinenbauer aus der Nähe von Aachen aus eigener Kraft wachsen will.

Unangemessenes Vorgehen. Uta Wagner für Handelsblatt

Aixtron-CEO Kim Schindelhauer

Unangemessenes Vorgehen.

HerzogenrathViele Monate sind vergangen, aber das Unverständnis über die Politik ist in Herzogenrath bei Aachen noch nicht gewichen. Ende 2016 untersagte der damalige US-Präsident Barack Obama den Verkauf des Spezialmaschinenbauers Aixtron an einen chinesischen Investor – aus Gründen der nationalen Sicherheit. Auf Aixtron-Anlagen könnten auch Halbleiter für die Rüstungsindustrie gefertigt werden, so die Begründung. Die Bundesregierung hatte den Deal zwar genehmigt, ordnete nachträglich aber eine verschärfte Prüfung an. Die Transaktion platzte. „Dieses Vorgehen hielt ich nicht für angemessen“, sagt Interims-Vorstandschef Kim Schindelhauer im Rückblick. „Dass es so politisch wurde, war neu und ungewohnt – und es stellte für das...

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