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22.03.2016

16:46 Uhr

Mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

Warum die goldenen Zeiten für Großkonzerne enden

VonUlf Sommer

PremiumOb BASF, die Deutsche Post, Thyssen-Krupp oder  SAP: Die großen Konzerne steigern ihre Umsätze, nicht aber die Gewinne. Der schwache Euro kann nicht als Entschuldigung herhalten. Wo die wahren Gründe liegen. Eine Analyse.

Der Umsatz steigt, der Vorsteuergewinn fällt. dpa

Blick auf eine Anlage des Chemie-Konzerns BASF

Der Umsatz steigt, der Vorsteuergewinn fällt.

DüsseldorfGerne hatten wir uns an den Trend gewöhnt: Deutschlands industriell geprägte Großkonzerne erwachten aus ihrem Dornröschenschlaf, als sie in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Globalisierung für sich entdeckten. Sie verschlankten sich, strafften ihre Arbeitsabläufe, modernisierten veraltete Organisationsstrukturen samt Verwaltung, Vertrieb und Marketing. Und sie entdeckten die boomenden Märkte von morgen.

Das Ergebnis waren endlich steigende Profitmargen – abzulesen in  höheren Netto- und Brutto-Umsatzrenditen. Vorbei die Zeiten, in denen Großkonzerne wie Volkswagen und Siemens zwar viel Masse produzierten – doch mit Margen von zwei oder drei Prozent nicht wettbewerbsfähig waren, wenn es um die Gunst internationaler Investoren ging....

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