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16.04.2015

15:33 Uhr

Merck im Handelsblatt-Bilanzcheck

Kraftakt in Darmstadt

VonSiegfried Hofmann

PremiumDer Chemie- und Pharmakonzern Merck geht den größten Zukauf seiner Geschichte mit einer starken Bilanz an. Doch die operativen Erträge verlieren an Schwung – es gibt also keinen Grund zur Euphorie. Der Bilanzcheck.

Anders als die meisten deutschen Industrieunternehmen generiert Merck seit Jahren deutlich mehr Cash im operativen Geschäft als man als Gewinn in der G+V ausweist. © Merck KGaA, Darmstadt Deutschland

Forscher bei Merck

Anders als die meisten deutschen Industrieunternehmen generiert Merck seit Jahren deutlich mehr Cash im operativen Geschäft als man als Gewinn in der G+V ausweist.

FrankfurtAlle drei bis vier Jahre steht bei Merck eine große Übernahme oder ein Teilverkauf ins Haus. Bilanzanalysen bei dem Darmstädter Spezialchemie- und Pharmahersteller können daher nie mehr sein als eine Momentaufnahme kurz nach oder kurz vor einer großen Transaktion.

Für den Abschluss, den Firmenchef Karl-Ludwig Kley auf der Hauptversammlung am Freitag präsentiert, gilt Letzteres. Denn in diesem Zahlenwerk ist zwar die 1,8 Milliarden Euro teure Übernahme von AZ Electronic Materials schon verarbeitet, aber noch nicht die mit 13 Milliarden Euro Kaufpreis weitaus größere Akquisition des US-Laborchemie-Konzerns Sigma-Aldrich. Diese Transaktion wird sowohl das Geschäftsportfolio als auch die Bilanzstruktur des...

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