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11.12.2016

20:00 Uhr

Mobivia-Verwaltungsrat Fabien Derville

Ein verschwiegener Franzose rettet ATU

VonThomas Hanke

PremiumHinter dem ATU-Käufer Mobivia steht die verschwiegene Familie Derville, die zu den reichsten Unternehmerfamilien Frankreichs zählt. Für die deutsche Werkstattkette dürfte sich in Zukunft einiges ändern.

Ohne Hilfe wäre die Werkstattkette inzwischen wohl insolvent. Imago

ATU-Werbeschild

Ohne Hilfe wäre die Werkstattkette inzwischen wohl insolvent.

ParisDie französische Mobivia-Gruppe kauft ATU, die angeschlagene Autoteile- und Werkstattkette. Die dürre Nachricht sagt wenig aus, denn das Unternehmen ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Direktor Olivier Mélis führte die Kaufverhandlungen. Das Sagen bei der Gruppe hat allerdings ein anderer: Fabien Derville. Der 53-Jährige leitet den Verwaltungsrat des Unternehmens, das in Familienbesitz ist. Die Dervilles gehören zu den ebenso reichen wie diskreten Unternehmerfamilien aus Nordfrankreich. 

Gegründet wurde Mobivia 1970 von Fabiens Vater Eric als Norauto. Die Geschäftsidee von ATU hatte Derville 15 Jahre früher: Markenübergreifend erhalten Autofahrer Reparaturen und Ersatzteile aus einer Hand. Mittlerweile erreicht Mobivia einen Umsatz von...

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