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03.06.2016

10:37 Uhr

Monsanto-Übernahme durch Bayer

Geniestreich oder Größenwahn?

VonBert Fröndhoff, Siegfried Hofmann, Sven Afhüppe

PremiumEndspiel in der Agrochemie: Bei der Übernahme von Monsanto geht es für Bayer-Chef Baumann auch um das Überleben des eigenen Konzerns. Ein Blick hinter die Kulissen des größten Deals der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Die Pflanze wird meist als Tierfutter oder als Rohstoff für Bioenergie angebaut. AP

Monsanto-Testfeld mit Mais

Die Pflanze wird meist als Tierfutter oder als Rohstoff für Bioenergie angebaut.

DüsseldorfDaheim im ruhigen Krefeld zieht sich Werner Baumann gerne in die Garage seines Einfamilienhauses zurück. Er greift nach Holz, Säge, Bohrmaschine und Werkzeugkoffer und baut etwas. Das sei für ihn die beste Form der Entspannung, erzählt der Bayer-Chef. Nicht selten entsteht so ein komplettes Möbelstück. Doch Baumann träumt von mehr: „Ich kann mir vorstellen, auch ein ganzes Haus selber zu bauen.“

Auch als Bayer-Chef ist Baumann Visionär. Für 62 Milliarden Dollar will er den US-Saatgutspezialisten Monsanto übernehmen und zum Weltmarktführer in der Agrochemie aufsteigen. Es wäre die größte Übernahme in der deutschen Nachkriegsgeschichte, ein Jahrhundertdeal. Selbst die „Hochzeit im Himmel“...

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