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25.01.2016

06:58 Uhr

Nach Diesel-Gate

VW betreibt Dollar-Diplomatie

VonChristian Schnell

PremiumVW will sich die Loyalität der Kunden in den USA und Kanada wieder erkaufen, Bargeld und Gutscheine sollen die Diesel-Affäre vergessen machen. In Europa dagegen fährt der Konzern direkt die Rückruf-Strategie.

Hier wird anders gefahren: In den USA will der VW-Konzern unter Matthias Müller die Kunden mit Geldgeschenken bei der Stange halten, doch für die europäischen Kunden gebe es andere angemessene Lösungen, so der Konzern. dpa

Auto-Show in Detroit

Hier wird anders gefahren: In den USA will der VW-Konzern unter Matthias Müller die Kunden mit Geldgeschenken bei der Stange halten, doch für die europäischen Kunden gebe es andere angemessene Lösungen, so der Konzern.

FrankfurtDas Entgegenkommen ließ nicht lange auf sich warten. 1000 Dollar, je zur Hälfte in bar und in Gutscheinen bei Volkswagen, wurden den gut 600.000 betroffenen US-Kunden kurz nach Bekanntwerden des Dieselskandals im vergangenen Jahr versprochen. Eine Kulanzaktion, die den Autobauer demnach bis zu 600 Millionen Dollar kostet. Seither hoffen auch gut 8,5 Millionen betroffene Kunden in den 28 Ländern der Europäischen Union auf eine ähnliche Lösung. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska und Justizminister Heiko Maas drängen darauf, dass diese genauso behandelt werden wie die Käufer in den USA.
Das wird wohl ein Wunsch bleiben. Volkswagen begründet dies damit, man...

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