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05.11.2015

11:37 Uhr

Neue Geldsorgen

Was hat VW noch an Reserven?

VonUlf Sommer

PremiumBisher hat VW 6,7 Milliarden Euro wegen des Dieselgate zurückgestellt. Doch diese Summe wird angesichts der neuen Vorwürfe kaum ausreichen. Die Börse spekuliert nun auf eine Kapitalerhöhung.

Während sich Kosten für Rückrufe und Schadensersatzansprüche möglicherweise noch ansatzweise ermitteln lassen, sind entgangene Erträge durch Imageverlust und Kaufzurückhaltung nicht messbar. dpa

Imagekratzer

Während sich Kosten für Rückrufe und Schadensersatzansprüche möglicherweise noch ansatzweise ermitteln lassen, sind entgangene Erträge durch Imageverlust und Kaufzurückhaltung nicht messbar.

DüsseldorfDer neuerliche Schock sitzt tief. Um mehr als zehn Prozent brach die VW-Aktie am Mittwoch zeitweise ein. Die Sorgen der Anleger sind durchaus berechtigt, denn die Anteilseigner müssen sich auf weitere Belastungen gefasst machen.
Anleger reagierten am Mittwochvormittag zeitweise mit panikartigen Verkäufen auf den Verdacht, dass die Wolfsburger nicht nur Stickoxidwerte manipuliert haben, sondern weitere 800.000 Fahrzeuge von Unregelmäßigkeiten bei Kohlendioxidwerten betroffen sind. Erstmals stehen neben Dieselfabrikaten auch Benzinmotoren im Fokus. Die wirtschaftlichen Risiken bezifferte VW in einer ersten Schätzung auf rund zwei Milliarden Euro.

Bisher hat VW 6,7 Milliarden Euro für elf Millionen betroffene Fahrzeuge zurückgestellt, doch...

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