Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.02.2016

14:22 Uhr

Pharma-Importe

Der Streit um die billigen Pillen

VonMaike Telgheder

PremiumGleicher Name, gleicher Inhalt: Mit Parallelimporten aus der EU werden auf dem deutschen Medikamentenmarkt Milliarden umgesetzt. Importeure wie Orifarm wollen ihr Geschäft ausbauen. Doch die Pharmabranche wehrt sich.

Viele Arzneimittel werden als Parallelimport aus der EU angeboten. dpa

Billige Medikamente

Viele Arzneimittel werden als Parallelimport aus der EU angeboten.

LeverkusenGleicher Name, gleicher Inhalt, aber ein Aufkleber mit deutscher Schrift pappt auf der ansonsten bulgarisch-sprachigen Packung der antibakteriellen Salbe Fucicort: Immer wieder erhalten Patienten in Deutschland Originalmedikamente, die als Parallelimport aus anderen europäischen Ländern auf den hiesigen Markt gebracht werden. Binnen eines Jahrzehnts hat die Importbranche ihren Umsatzanteil im Arzneimittelmarkt auf mehr als zehn Prozent nahezu verdoppeln können, das entspricht knapp drei Milliarden Euro Umsatz.

Parallelimporte sind vom Gesetzgeber erwünscht, um die Arzneimittelversorgung in Deutschland wirtschaftlicher zu machen: Apotheker in Deutschland müssen fünf Prozent ihres Umsatzes mit Kassenpatienten über günstigere importierte Medikamente abdecken. Sie müssen entweder 15 Euro oder...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×