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26.04.2015

20:00 Uhr

Piëchs Abgang bei VW

Aktionär ohne Anker

VonHans-Jürgen Jakobs

PremiumDer Machtkampf bei Volkswagen zeigt: Jedes Modell ist nur so gut wie seine Protagonisten. Nun wird das Unternehmen damit beschäftigt sein, den Eindruck zu korrigieren, hier befinde sich ein Konzern auf großer Irrfahrt.

Wie konnte der 78-Jährige einen solchen Angriff starten, ohne Verbündete zu organisieren? Reuters

Abgang Ferdinand Piech

Wie konnte der 78-Jährige einen solchen Angriff starten, ohne Verbündete zu organisieren?

In jenen für den Volkswagen-Konzern goldenen Jahren hieß es landauf, landab, welches Glück es doch sei, einen starken „Ankeraktionär“ zu haben. Einen unerschütterlichen Großgesellschafter, der ein börsennotiertes Unternehmen schütze gegen Kurzfristdenken in Quartalen und gegen mögliche Übernahmen. Das schien BMW mit der darüber schwebenden Quandt-Familie genauso stark zu machen wie VW, wo die Nachkommen des Gründers Ferdinand Porsche die Mehrheit der Stimmen halten. Daimler aber, mit atomistischer Aktionärsstruktur, wirkte verwundbar. So wurde erklärt, dass die Stuttgarter lange Zeit hinterherfuhren.

Die Zeiten haben sich geändert. Daimler sonnt sich derzeit in neuer Stärke, VW dagegen darbt in einer selbst gemachten, bizarren...

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