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05.08.2015

12:24 Uhr

Professor Michael Wolff

„Gute Ex-Vorstände sind schnell weg“

VonDieter Fockenbrock

PremiumKaum jemand kennt sich so gut mit Deutschlands Aufsichtsräten aus wie Michael Wolff. Der Göttinger Universitätsprofessor erklärt an verschiedenen Fällen, warum er ein generelles Cooling-off für Vorstände für falsch hält.

Über Deutschlands Aufsichtsräte hat Wolff den wohl besten Überblick: Alljährlich erstellt er mit dem Handelsblatt das Ranking der mächtigsten Räte der Republik.

Herr Wolff, ist das Cooling-off für Vorstände beim Wechsel in den Aufsichtsrat sinnvoll?
Die generelle gesetzliche Regel halte ich für falsch.

Prof. Dr. Michael Wolff, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Georg-August-Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 3 37073 Göttingen Pressebild

Michael Wolff

Der Betriebswirtschaftler lehrt Management und Controlling an der Universität Göttingen.

Warum?
Man kann das nicht an den Eigenschaften einer einzigen Person festmachen. Es kommt auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrates an. BMW beispielsweise: Würde der Großaktionär Quandt, der ja auch für das Aussetzen der Regel im Fall Norbert Reithofer gesorgt hat, verhindern, dass der neue Vorstandsvorsitzende wichtige und notwendige strategische Entscheidungen mit Rücksicht auf seinen Vorgänger trifft?...

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