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15.03.2017

18:12 Uhr

Razzien bei Audi

Ausgebremst

VonMartin Murphy, Markus Fasse, Volker Votsmeier

PremiumPünktlich zur Bilanzpressekonferenz brüskiert die Staatsanwaltschaft Audi mit Hausdurchsuchungen. Der Druck auf Vorstandschef Stadler verschärft sich. Schon bald dürfte der Aufsichtsrat über die Entwicklung beraten.

Erst kamen die Fahnder, dann die Journalisten. AP

Audi-Chef Rupert Stadler

Erst kamen die Fahnder, dann die Journalisten.

Ingolstadt/Frankfurt/DüsseldorfFür Rupert Stadler war der Mittwoch bereits auf der Fahrt ins Büro gelaufen. Um 7.15 Uhr erfuhr der Audi-Chef am Telefon, dass die Staatsanwaltschaft München die Parkplätze vor dem Vorstandsgebäude A50 in Ingolstadt belegt hatte. Ein gutes Dutzend Autos mit Münchener Kennzeichen – und kein einziger Audi dabei.

Die Ermittler hatten sich für ihre Razzia nicht irgendeinen Tag ausgesucht. Sie hatten auf den maximalen medialen Effekt gesetzt und eine Veranstaltung gekapert, auf der Stadler eigentlich zu einem Befreiungsschlag ansetzen wollte.

Um zehn Uhr versuchte der Audi-Chef auf der traditionellen Jahrespressekonferenz Optimismus zu verbreiten, stellte neue Elektroautos vor und...

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