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13.05.2015

12:51 Uhr

Rückruf bei Toyota und Nissan

Takatas unendliche Airbag-Geschichte

VonMartin Kölling

PremiumTakatas explosionsanfällige Gasgeneratoren für Airbags fliegen nun nochmals Toyota und Nissan um die Ohren. 6,6 Millionen Autos werden weltweit zurückgerufen. Trotz hoher Verluste hat der Zulieferer aber Zukunft.

Für den Autozulieferer stellt die Airbag-Pannenserie ein hohes finanzielles Risiko dar. AFP

Takata-Finanzchef Yoichiro Nomura

Für den Autozulieferer stellt die Airbag-Pannenserie ein hohes finanzielles Risiko dar.

TokioDas größte Rückrufdebakel der Autogeschichte um explodierende Airbags geht in die nächste Runde: Die japanischen Hersteller Toyota und Nissan kündigten am Mittwoch an, bei weiteren 6,6 Millionen Autos die Airbag-Auslöser des japanischen Zulieferers austauschen zu wollen. Denn in einigen Fällen haben die Gasgeneratoren beim Aufblasen der Airbags Metallteile ins Auto geschossen und Insassen verletzt oder getötet.

Damit steigt der Rückruf von Autos mit Takata-Bauteilen auf mehr als 30 Millionen Autos an. Vor den jetzigen Rückrufen sind seit 2008 bereits 25 Millionen Airbag-Auslöser des japanischen Zulieferers ausgetauscht worden. Doch so richtig Fahrt nahm die Welle erst im vergangenen Jahr auf,...

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