Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.05.2017

06:00 Uhr

Rüstungsindustrie

Schwieriges Manöver um Korvetten-Deal

VonMartin Murphy

PremiumDer Korvetten-Kauf der Bundesmarine liegt auf Eis, weil der Wettbewerber German Naval Yards vor dem Bundeskartellamt gegen die Vergabe geklagt hat. Doch der Bau der Kampfschiffe ist unter Experten umstritten.

Das Kriegsschiff der Bundesmarine läuft aus dem Heimathafen Rostock-Hohe Düne in Mecklenburg-Vorpommern aus. dpa

Korvette „Magdeburg“

Das Kriegsschiff der Bundesmarine läuft aus dem Heimathafen Rostock-Hohe Düne in Mecklenburg-Vorpommern aus.

BremenDer Werftenmanager Friedrich Lürßen ist ein Mann mit einem erstaunlichen Durchsetzungsvermögen. Aus dem Mittelständler Lürssen Werft machte er zusammen mit seinem Cousin Peter Lürßen vor allem durch Zukäufe Deutschlands führenden Schiffbauer. Sträubte sich ein Akquisitionsziel wie die Hamburger Blohm + Voss, wartete er geduldig und erreichte dann doch sein Ziel.

Dieses Beharrungsvermögen kann er gerade gut gebrauchen – bei einem Großauftrag der Marine. Das Bundesverteidigungsministerium will fünf neue Korvetten vom Typ K130 anschaffen. Bauen soll diese ein Konsortium bestehend aus Lürssen und Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS), der Werftentochter von Thyssen-Krupp. Da diese Firmen in den vergangenen Jahren bereits fünf...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×